Alpenurlaub ohne Autostress

Bürgermeister Helmut Wallner mit Elektroauto (c) Katzenbeisser

Bürgermeister Helmut Wallner ist selbst gerne umweltfreundlich unterwegs (c) Katzenbeisser

Unsere Perle Hinterstoder gehört zu unseren ältesten Mitgliedern und war bereits bei der Gründung der Alpine Pearls beteiligt. Der Bürgermeister unserer Oberösterreichischen Perle, Helmut Wallner, gilt als wahres „Urgestein“ bei den Alpine Pearls und setzt sich aus Überzeugung für die Sanfte Mobilität im schönen Stodertal ein.

Wenn man ihn nach den Gründen fragt, warum Hinterstoder im Tourismus auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit setzt, bringt er es kurz und zutreffend auf den Punkt: „Nachhaltigkeit ist prinzipiell eine Frage der Haltung und Lebenseinstellung.“

Faktoren, die für mehr Nachhaltigkeit im Urlaub sprechen gibt es unendlich viele – einige Gründe dafür findet man im Dorf Hinterstoder, andere muss man auf globaler Ebene betrachten. Denken wir an den drohenden Klimawandel, Peak-Oil und die damit verbundene Verteuerung der Energieträger oder die Frage nach der Gerechtigkeit bei der Verteilung der Ressourcen. 

Helmut Wallner lebt für die sanfte Mobilität in seiner Gemeinde Hinterstoder und will eine Kultur der „Entschleunigung“ bei den Einheimischen und Gästen im Tal etablieren. Dabei will er den Autoverkehr im Sinne einer höheren Freizeit- und Lebensqualität im Tal einschränken, und stattdessen alle möglichen Formen an Fortbewegung mit umweltfreundlicher Mobilität forcieren. 

„Unsere Kritiker sagen, dass Nachhaltigkeit für unseren Tourismus nichts bringt. Doch was ist die Alternative? – Auf die Umwelt pfeifen, so wie in den meisten anderen Ferienorten dieser Welt?“

Umweltfreundliche Mobilität ist schöner

Ein altes asiatisches Sprichwort sagt: „Wer eilt, kommt nie an.“  Sehr zutreffend, wenn man das überhastete Freizeitverhalten von Heutzutage einer kritischen Betrachtung unterzieht. Und Helmut Wallner ist überzeugt: Entschleunigung bringt Lebensqualität.

Wir wollen in Hinterstoder nicht mit Geboten und Verboten den Weg in Richtung umweltfreundlicher Mobilität weisen, sondern durch ein attraktives Mobilitäts-Angebot mit einem durchdachten Verkehrssystem im Tal. Denn wir sind der Meinung, dass das Auto im Urlaub dann an Attraktivität verliert, wenn’s ohne Auto mehr Spaß macht.

Ist es nicht schöner, wenn man sich nach einer Wanderung mit dem Tälerbus zurück chauffieren lassen kann und während der Fahrt auch noch den Ausblick auf die idyllische Landschaft im Stodertal genießen kann? Ist es nicht schöner, wenn man beim Schlittenfahren den ein oder anderen Glühwein trinken kann weil man danach mit dem Rodeltaxi abgeholt wird? Ist es nicht schöner, wenn man die Urlaubsregion Pyhrn-Priel mit dem E-Bike „hautnah“ erkunden kann?

Das wird in Hinterstoder unter „Alpenurlaub ohne Autostress“ verstanden.

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